IMPRESSUM
Diensteanbieter im Sinne der §§ 5 TMG, § 18 Abs. 2 MStV ist die Bundesrepublik Deutschland,
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Ausgedehnte Wald- und Flächenbrände, Starkregen, Zugunglücke, Stromausfälle: Die rund 88.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) waren 2025 mehr als 600.000 Einsatzstunden gefordert. Aber auch abseits vom Einsatzgeschehen war es ein ganz besonderes Jahr: Denn die Zivil- und Katastrophenschutzorganisation hat ihren 75. Geburtstag gefeiert.
Lassen Sie das THW-Jahr anhand vieler beispielhafter Einsätze und Entwicklungen Revue passieren. Am besten scrollen Sie chronologisch nach unten. Sie können die Kapitel aber auch einzeln über das Menü auswählen.
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Teilnehmende bei der Großübung FÜLEX
Die weltpolitische Lage ist angespannt, das Thema Zivilschutz rückt vermehrt in den Fokus. Auch im THW: Die Einsatzorganisation arbeitet auf verschiedenen Ebenen daran, sich auf alle Eventualitäten vorzubereiten. Unter anderem durch groß angelegte Übungen, die besonders die Zivilschutzfähigkeiten schulen. Viele Maßnahmen folgen aus der 2024 beschlossenen Strategie zur Steigerung der THW-Zivilschutztüchtigkeit.
Beim Zivilschutz geht es unter anderem um den Schutz der Zivilbevölkerung, ihrer Wohnungen und Arbeitsstätten im Spannungs- oder Verteidigungsfall. Es handelt sich um nicht-militärische Maßnahmen. Zivilschutzorganisationen beteiligen sich nicht an Kampfhandlungen.
Zivilschutz ist seit jeher der gesetzliche Auftrag des THW. Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine und der damit einhergehenden veränderten weltpolitischen Lage ist die Zivilschutzfähigkeit Deutschlands wieder wichtiger geworden. Akteure im Zivilschutz müssen sich beispielsweise auf Desinformationen, Sabotage und hybride Bedrohungen einstellen.
Das THW ist mit seinen vielfältigen Einsatzoptionen gut für den Zivilschutzfall gerüstet. Die Kompetenzen in verschiedensten Bereichen hat das THW in seiner 75-jährigen Geschichte in zahlreichen Einsätzen unter Beweis gestellt. Dazu zählen beispielsweise der Bau von Brücken, die Versorgung mit Trinkwasser und Notstrom und das Abstützen einsturzgefährdeter Gebäude.
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Video von der Großübung FÜLEX
Alleine bei der FÜLEX trainierten Tausende Einsatzkräfte an vier Wochenenden bei der bislang größten Zivilschutzübung des THW in Nordrhein-Westfalen. Das Bilderalbum zeigt, wie vielfältig die Übung war:
Teilnehmende beim Start der Übung
Erkundung aus der Luft per Drohne
Übung für die Fachgruppen Wassergefahren auf dem Rhein
Bau eines Stegs in einem alten Schwimmbad
Ortung I: Suche nach Vermissten mit Technik
Ortung II: Suche nach Vermissten mit Rettungshund
Lagebesprechung vor Start der Übung
Personenrettung aus Unfallauto
Wasserförderung
Reparatur von Fahrzeugen ...
... und Geräten im Werkstattcontainer
Übungsaufgabe: Abstützen
Große Hindernisse wegschaffen: die richtige Aufgabe für die Fachgruppe Räumen
Ölschadensbekämpfung im ehemaligen Schwimmbad
Neben der FÜLEX fanden 2025 überall in Deutschland kleine und große Übungen mit Zivilschutz-Aspekten statt. So wie in Havelberg in Sachsen-Anhalt. Dort errichteten die rund 300 Teilnehmenden von THW, Bundeswehr und Feuerwehr in kurzer Zeit unter anderem eine 77 Tonnen schwere Behelfsbrücke.
Das THW bereitet sich auch in anderen Bereichen auf die steigenden Herausforderungen im Zivilschutz vor: Das Aus- und Fortbildungszentrum konzipierte eine eigene Grundschulung und bot allen 88.000 ehrenamtlichen und rund 2.200 hauptamtlichen THW-Angehörigen die Chance, daran teilzunehmen. Zehntausende nahmen das Angebot wahr.
Auch die Politik sieht, wie wichtig das THW für den Zivilschutz und die Katastrophenhilfe ist. Das zeigt sich auch durch deutlich gestiegene finanzielle Mittel aus dem Bundeshaushalt. Damit kann das THW unter anderem dringend benötigte Ausstattung beschaffen.
Das THW stellt sich auch digital immer stärker auf: Im Mai gründete es den ersten rein virtuellen Ortsverband. Der wird zur Heimat des Virtual Operations Support Teams (VOST). Die Digital-Expertinnen und -Experten unterstützen von verschiedenen Standorten in ganz Deutschland beispielsweise durch die Auswertung von Informationen aus Social-Media-Veröffentlichungen und das Erstellen von digitalen Lagekarten.
Eine Einsatzoption des Virtual Operations Support Teams: Analysieren von Social-Media-Beiträgen und Erstellung von Lagekarten
Dabei spüren sie auch Falschinformationen auf. So können die Anforderer schneller und besser auf mögliche Gefahrenlagen reagieren und Desinformationen gezielt bekämpfen. Das stärkt den Zivilschutz des THW und anderer Organisationen, die auf die Dienste des VOST zurückgreifen.
Ab Januar 2026 beteiligt sich das VOST zudem als ehrenamtlicher Partner an einem Forschungsprojekt des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Thema des auf drei Jahre angelegten Projekts: Desinformation in Zivilschutzlagen.
Drohnen, Großpumpen und kilometerlange Schlauchleitungen – das Technische Hilfswerk war 2025 bei verschiedenen Waldbrand-Einsätzen gefordert. In mehreren betroffenen Regionen haben die THW-Kräfte Löscharbeiten vielfältig unterstützt.
Helferinnen und Helfer aus rund 45 THW-Ortsverbänden haben im Juli 2025 tagelang bei Einsätzen in Sachsen und Thüringen angepackt. Sie unterstützten die Feuerwehr unter anderem, indem sie Löschwasser bereitstellten. Das THW betrieb neben mobilen Werkstätten auch einen sogenannten Bereitstellungsraum und verpflegte bis zu 1.200 Helferinnen und Helfer verschiedener Organisationen.
Bei Gohrischheide baute das THW eine 2,5 Kilometer lange Schlauchleitung für die Löschwasserversorgung auf.
Hochleistungspumpen förderten täglich bis zu 3.000.000 Liter Wasser für die Brandbekämpfung.
Die THW-Kräfte bereiteten täglich bis zu 3.300 Mahlzeiten für Einsatzkräfte zu.
Um das Feuer zu begrenzen, schlugen THW-Kräfte Schneisen in gefährdete Waldgebiete.
Das THW setzte Drohnen zur Aufklärung aus der Luft ein.
Das THW versorgte andere Einsatzorganisationen mit Kraftstoff.
Gebrannt hatte es im April/Mai 2025 auch in Erlangen: Bis zu 40.000 Quadratmeter groß war das betroffene Waldstück beim Ortsteil Tennenlohe. Zeitweise unterstützten mehr als 200 THW-Kräfte die Feuerwehr. Sie sorgten mit Hochleistungspumpen dafür, dass immer ausreichend Löschwasser vorhanden war. Dafür errichtete das THW mit Schläuchen eine Wasserförderstrecke von fast 1,5 Kilometern Länge.
Bis zu 7.000 Liter Wasser pro Minute förderte das THW bei Tennenlohe, um den Bedarf der Feuerwehr zu decken.
Das THW unterstützte im Sommer 2025 auch die Bekämpfung von Wald- und Flächenbränden in Syrien. Zu einer Hilfsgüterlieferung gehörten ein Löschfahrzeug, Feuerwehrschläuche und weiteres Zubehör. Syrien hatte gezielt um Feuerwehrtechnik gebeten. Das Auswärtige Amt hat die Lieferung finanziert.
Modern, bedarfsgerecht, nachhaltig: Bis zu 200 THW-Ortsverbände können in den nächsten Jahren dringend benötigte neue Unterkünfte im Rahmen des THW-Bauprogramms erhalten. Dafür sorgen zusätzliche finanzielle Mittel aus dem Bundeshaushalt. Ein wichtiger Schritt: Denn so wird das Ehrenamt attraktiver und die Zivilschutzfähigkeit des THW gestärkt.
Der Bau in Wardenburg schreitet voran.
Der Fortschritt ist vor allem aus der Luft gut zu erkennen.
Durch das THW-Bauprogramm sollen möglichst viele Ortsverbände in kurzer Zeit eine neu errichtete Unterkunft erhalten. Möglich macht das eine serielle, systematisierte Bauweise, bei der vorgefertigte Teile vor Ort nach dem Baukastensystem zusammengefügt werden. In diesem Jahr fanden die ersten feierlichen Spatenstiche für einige dieser Neubauten statt.
Nicht nur das THW kann auf viele Jahre Bestehen zurückblicken. Auch so manche Unterkunft ist in die Jahre gekommen. In vielen Ortsverbänden reicht der Platz für die gestiegene Zahl der Ehrenamtlichen nicht aus. Es fehlt beispielsweise an Umkleidemöglichkeiten oder Schulungsräumen. Auch die Ausstattung ist über die Jahre umfangreicher geworden, teilweise müssen Fahrzeuge im Freien stehen. Moderne Neubauten mit angemessenen Fahrzeughallen schaffen da Abhilfe.
Am 22. August 1950 Jahren startete das THW seine einzigartige Geschichte – gegründet von Otto Lummitzsch als Zivilschutzeinrichtung. Seitdem sind die ehrenamtlichen Einsatzkräfte das Herz des THW und immer bereit, wenn sie gebraucht werden. In Deutschland und weltweit. Hier eine kleine Auswahl von Einsätzen aus 75 Jahren:
1953 sorgte eine schwere Sturmflut in den Niederlanden für den ersten THW-Auslandseinsatz. Die Einsatzkräfte halfen mit Pumpen, Notstromaggregaten und Motorsägen.
1963 waren 100 THW-Kräfte am Einsatz nach einem Grubenunglück in Lengede beteiligt. Elf Vermisste konnten lebend gerettet werden.
1975 kämpften rund 5.000 THW-Kräfte gegen einen Großbrand in der Lüneburger Heide.
Nach einem schweren Erdbeben in Mexiko 1985 konnten rund 40 THW-Einsatzkräfte 26 Menschen lebend aus den Trümmern retten.
Nach der deutschen Wiedervereinigung transportierten THW-Kräfte in den 90ern Teile des Grenzzauns und der Mauer ab.
Bei der Elbeflut 2002 pumpten 24.000 Einsatzkräfte sechs Wochen lang Wasser ab und verbauten Millionen Sandsäcke.
2015 war das THW mit 16.000 Kräften in der Flüchtlingshilfe im Einsatz. Sie bauten unter anderem Notunterkünfte auf.
Die Flutkatastrophe 2021 in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sorgte für den bisher größten THW-Einsatz. 17.000 Einsatzkräfte retteten Menschen, bauten Infrastruktur wieder auf und errichteten Behelfsbrücken.
Im Einsatz zählt neben Teamwork und Leidenschaft natürlich auch Technik und gute Ausbildung. Das THW hat in den vergangenen Jahrzehnten große Leistungen vollbracht und einzigartige Kompetenzen im Zivil- und Katastrophenschutz aufgebaut.
- In den 669 Ortsverbänden sind deutschlandweit rund 88.000 Ehrenamtliche im THW engagiert. Tendenz weiter steigend.
- Beim größten und komplexesten THW-Einsatz nach Sturmtief "Bernd" und der damit verbundenen Flutkatastrophe haben 17.000 Ehrenamtliche rund 2,7 Millionen Einsatzstunden geleistet und dabei unter anderem 34 Behelfsbrücken gebaut.
- In mehr als 140 Ländern hat das THW schon Menschen in Notsituationen geholfen.
- 6 Stunden von der Alarmierung bis zum Abflug – so schnell ist die Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland beispielsweise im Erdbebenfall bereit.
- Das THW kann als einzige zivile Organisation im Krisenfall Behelfsbrücken bauen. Diese Brücken entstehen in wenigen Tagen und erreichen Längen von 80 Metern und mehr.
- In einer Stunde kann eine Fachgruppe Trinkwasserversorgung bis zu 15.000 Liter Trinkwasser aufbereiten.
- Eine THW-Hochleistungspumpe schafft 1,5 Millionen Liter Wasser in einer Stunde.
- Eine Fachgruppe Ölschaden (Typ A) trennt bis zu 160.000 Liter Öl-Wasser-Gemisch in einer Stunde.
Briefmarke zum THW-Geburtstag
Rund 700 Gäste aus Politik, Gesellschaft und von Partnerorganisationen im Zivil- und Katastrophenschutz haben den 75. THW-Geburtstag gemeinsam gefeiert. Der Festakt hat im Mai 2025 im Bonner Maritim Hotel stattgefunden. Ein Höhepunkt war die Festrede von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt.
„Das THW hat in den vergangenen 75 Jahren ganz entscheidend mitgeholfen, unser Land zu einem lebenswerten und sicheren Ort zu machen.“
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
THW-Präsidentin Sabine Lackner und Vizepräsident Dierk Hansen blicken in dem folgenden Video zurück auf ein ereignisreiches Jahr 2025 – vor allem aber blicken sie nach vorne.
Die angespannte weltpolitische Lage und die Häufung von Extremwetterereignissen sind nur zwei Entwicklungen, die zeigen: Das THW ist als Zivil- und Katastrophenschutzorganisation wichtiger denn je.
Suche nach Personen in schwer zugänglichen Bereichen und großflächiges Ausleuchten der Einsatzstelle: Nach einer Zugentgleisung bei Riedlingen in Baden-Württemberg waren im Juli 2025 mehr als 100 THW-Kräfte im Einsatz. Zudem halfen die Ehrenamtlichen, indem sie Büsche und Bäume beseitigten, um die Bergung der Waggons durch einen Spezialkran der Bahn zu ermöglichen.
Suche nach Personen mit einer Wärmebildkamera
Bei dem Unglück war ein Personenzug des Regionalverkehrs entgleist. Mehrere Waggons stürzten teilweise ein. Dabei wurden drei Personen getötet.
Zeitweise standen bis zu 50.000 Haushalte und mehrere Unternehmen im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick ohne Strom da. Das THW war während des 60-stündigen Stromausfalls im September 2025 mit rund 300 Kräften im Einsatz. Die Hilfe war sehr vielfältig.
Mit Notstromaggregaten versorgte das THW unter anderem Pflegeeinrichtungen und das Gesundheitsamt. An Infopunkten und Betreuungsplätzen stellte das THW den Anwohnenden Strom für Notrufe und zum Aufladen von Handys bereit. Auch die Humboldt-Universität wurde zur Kühlung von Gefahrstoffen mit Strom versorgt.
Zudem leuchteten die Einsatzkräfte mehrere S-Bahnhöfe aus, damit die Bahnen in den Abend- und Nachtstunden weiterfahren konnten. Außerdem kümmerte sich das THW um Kraftstoffnachschub und die Verpflegung von Einsatzkräften.
Auslöser für den Stromausfall war ein Brandanschlag.
Ein Heizöl-Tanklaster verunglückt, Tausende Liter Öl treten aus und bedrohen die Tierwelt im angrenzenden Feuchtwiesenbiotop. Elias Spreiter ist Experte für solche Fälle. Gemeinsam mit rund 50 weiteren THW-Ehrenamtlichen errichtete er im Februar 2025 in den Thürer Wiesen Ölsperren, saugte Öl ab und konnte so viele Vögel retten.
Elias Spreiter
Podcast mit Elias Spreiter zum Öl-Einsatz in den Thürer Wiesen. (Hier klicken für Transkript-Download)
Bei dem Einsatz arbeiteten sieben THW-Ortsverbände mit Feuerwehren und den lokalen Behörden zusammen. Das THW war in dem rheinland-pfälzischen Naturschutzgebiet rund zweieinhalb Wochen vor Ort.
THW-Kräfte saugen mit speziellen Absauggeräten Öl von der Wasseroberfläche ab.
Zu einem weiteren Öleinsatz musste das THW im August 2025 in den Hafen des schleswig-holsteinischen Büsum ausrücken. Hier waren 500 Liter Schiffsdiesel ins Wasser gelangt. Zur Ölaufnahme setzte das THW eine 40 Meter lange Kordel ein, die motorgetrieben über das Wasser geführt wird. Die Spezialfasern der Kordel nehmen dabei das Öl auf. Anschließend wird die Kordel durch zwei Walzen ausgepresst.
In kurzer Zeit fallen gewaltige Mengen Regen – ein Phänomen, das durch den Klimawandel immer häufiger vorkommt. Auch im Sommer 2025 musste das THW deutschlandweit mehrfach ausrücken, um mit Sandsäcken Gebäude zu schützen, große Mengen Wasser zu pumpen und andere Einsatzorganisationen zu beraten.
Im August 2025 waren in Baden-Württemberg Starkregen und Hagel gefallen. Besonders stark betroffen war die Region rund um Radolfzell am Bodensee. In der Gemeinde Moos liefen im Neubaugebiet Moosfeld Keller und Erdgeschosse voll Wasser, zudem fiel die Hebeanlage der Kanalisation aus. Auf der Insel Reichenau wurden zwei Pumpwerke durch den Regen überlastet. Insgesamt rund 100 THW-Einsatzkräfte pumpten Wasser aus Gebäuden, füllten Sandsäcke und berieten andere Einsatzorganisationen.
Im September 2025 war das THW in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland im Einsatz. Teils waren mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Im besonders betroffenen Bedburg in Nordrhein-Westfalen mussten Anwohnerinnen und Anwohner ihre Häuser verlassen. Helferinnen und Helfer aus 13 THW-Ortsverbänden füllten unter anderem Tausende Sandsäcke und errichteten daraus Barrieren, um Wohngebiete vor der Überflutung zu schützen. Außerdem pumpten sie mit Hochleistungspumpen große Mengen Wasser ab.
Im März 2025 war frühmorgens der bekannte Aussichtsturm "Wilhelminaturm" im niederländischen Valkenburg eingestürzt. Niederländische Einsatzkräfte vermuteten Verschüttete unter den Trümmern des ursprünglich 30 Meter hohen Turms und forderten die Unterstützung des THW an.
THW-Kräfte suchen zusammen mit Einsatzkräften aus den Niederlanden nach Verschütteten.
Rund 50 ehrenamtliche THW-Kräfte räumten Trümmerteile und Schutt beiseite, um nach möglichen Verschütteten zu suchen. Dabei nutzten sie Wärmebildkameras und Geräte, mit denen leiseste Klopf- und Scharrgeräusche zu hören sind. Letztlich konnten die Ortungsexpertinnen und -experten des THW aber Entwarnung geben.
Auch im vierten Kriegsjahr hat das THW die Ukraine vielfältig unterstützt – unter anderem mit einem Ausbildungsprogramm. Im THW-Ausbildungszentrum in Hoya lernten Einsatzkräfte aus der Ukraine im September, mit grundlegender Ausstattung umzugehen oder Anlagen zur Aufbereitung von Trinkwasser zu betreiben.
Eindrücke von der angepassten Grundausbildung für ukrainische Einsatzkräfte
Mit den neu erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten sind die ukrainischen Einsatzkräfte nun bestens auf ihre weiteren Tätigkeiten in der Heimat vorbereitet. Dort besetzen sie kommunale Rettungsstationen, die das THW nach Abschluss des Trainings mit Geräten ausstattet. Dieser Ausbau der Rettungsstationen ist ein Gemeinschaftsprojekt vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und THW. Das Auswärtige Amt finanziert die Ausstattung für die Ukraine.
Übergabe von Walzenzügen an die Ukraine
- mehr als 20 Fahrzeuge - 12 Baumaschinen - 7 Feuerwehrfahrzeuge - 2 Abrissbagger - Suchscheinwerfer
Gesamt-Umsatz: 8,6 Mio Euro
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 unterstützt das THW die Ukraine – im größten Logistikeinsatz in der bisherigen THW-Geschichte. In fast vier Jahren hat das THW mittlerweile Hilfsgüter im Wert von 152 Millionen Euro beschafft und den Transport organisiert. Zu den gelieferten Gütern zählen Hunderte Fahrzeuge und Baumaschinen, mehrere Anlagen zur Aufbereitung von Trinkwasser und rund 2.000 Stromerzeuger. Finanziert wurden diese Hilfsgüter aus Sondermitteln und Mitteln des Auswärtigen Amts.
Gut gepflegt hält länger. Was für das Werkzeug von Hobby-Bastlerinnen und -Bastlern gilt, stimmt erst recht bei Ausstattung, die sehr viel Leistung bringen muss. So wie Großpumpen. Die Wartung und Pflege von Hochleistungspumpen trainierten daher im Mai letztmals THW-Kräfte mit Einsatzkräften der tunesischen Partnerorganisation Office National de la Protection Civile (ONPC) im tunesischen Manouba.
Seit 2018 hat das THW 20 dieser Pumpen an den Projektpartner übergeben. Finanziert hat sie das Auswärtige Amt. Das THW unterstützt die Partnerorganisation ONPC seit 2012 beim Auf- und Ausbau ehrenamtlicher Strukturen im Bevölkerungsschutz.
2025 endete das Projekt, das vom Auswärtigen Amt gefördert wurde. Zentrales Ziel war es, nachhaltig dazu beizutragen, den tunesischen Bevölkerungsschutz und die Resilienz der Bevölkerung zu stärken sowie eine dauerhafte Einbindung zivilgesellschaftlicher Elemente zu erreichen – und damit insgesamt eine Stabilisierung des Landes.
- 14 Jahre Projektzusammenarbeit - 19 aktive Ehrenamtsvereine in Tunesien mit 4.400 ehrenamtlichen Einsatzkräften - 50 Prozent weibliche Ehrenamtliche - 600 THW-Ehrenamtliche aus 190 Ortsverbänden über den gesamten Zeitraum im Projekt engagiert
Nach Tunesien gelieferte Ausstattung unter anderem: - 240 ehemalige und instandgesetzte THW-Fahrzeuge - 20 Hochleistungspumpen - 3 Boote
Community-Responder-Training in der Region Kurdistan-Irak
Übrigens engagiert sich das THW auch in weiteren Ländern und Regionen. Auch bei diesen Projekten geht es um den Auf- und Ausbau ehrenamtlicher Strukturen im Bevölkerungsschutz. Mehrmals pro Jahr trainieren beispielsweise THW-Kräfte mit haupt- und ehrenamtlichen Kräften von Zivil- und Katastrophenschutzorganisationen in Jordanien oder der Region Kurdistan-Irak. Regelmäßig besuchen ehrenamtliche Einsatzkräfte aus den Projekt-Regionen auch Deutschland, um Einblicke in das deutsche Ehrenamt und den Bevölkerungsschutz zu gewinnen.
8.000 Filtersysteme zur Trinkwasseraufbereitung, 1.600 Familienzelte, über 10.000 Decken und 3.000 Feldbetten oder Isomatten: Das ist nur ein Teil der Hilfsgüter, die das THW 2025 im Auftrag der Bundesregierung weltweit versendet hat. Empfänger waren unter anderem Inselstaaten wie Jamaika, Mayotte, Kuba, Sri Lanka und die Kap Verden. Hier hatten Wirbelstürme große Schäden angerichtet.
Verladung von Hilfsgütern für Mayotte
Das THW hält in seinen Logistikzentren verschiedene Hilfsgüter vor, die nach einer Katastrophe durch die Bundesregierung angefordert werden können. Hierzu gehören Hilfsgüter in den Bereichen Unterkunft (Zelte, Decken, Schlafsäcke, Küchensets), Versorgung (unter anderem Filter zur Wasseraufbereitung) und Energie (Generatoren). Weitere Hilfsgüter sind beispielsweise Werkzeuge, Feuerwehrausstattung zur Waldbrandbekämpfung, Heizgeräte oder Trinkwasseraufbereitungsanlagen.
Die Folgen der Klimakrise sind weltweit spürbar: Die Schäden durch Waldbrände und Überflutungen nehmen merklich zu. 2025 wurden alleine bei sieben Einsätzen Hilfsgüter im Wert von mehr als zwei Millionen Euro bereitgestellt, um die betroffenen Staaten bei der Überwindung der entstandenen Schäden zu unterstützen.
Das THW setzt 2026 die Bevorratung dieser strategischen Hilfsgüter fort, um auch bei kommenden Katastrophen weltweit helfen zu können.
Wie sicher sind alternde Brücken im Kontext Zivil- und Katastrophenschutz? Um diese Frage mit digitaler Technologie so genau wie möglich beantworten zu können, beteiligt sich das THW am Projekt AISTEC-PRO. Im Oktober 2025 belasteten dabei rund 40 THW-Einsatzkräfte einen Streifen der beschädigten Senftenbergbrücke in Brandenburg mit mehr als 70 Tonnen Gewicht. Die Brücke verformte sich – hielt der Belastung aber stand.
Mit Drohnen und modernsten Sensoren haben sowohl die Einsatzkräfte als auch zahlreiche Forschungspartner den Zustand der Brücke während des Vorgangs gemessen und aufgezeichnet. Im Nachgang kann so ein 3D-Modell der Brücke – ein digitaler Zwilling – erstellt werden. Mithilfe von künstlicher Intelligenz und virtueller Realität lassen sich Sicherheit und Schäden der Brücke so besser beurteilen.
Am Projekt AISTEC-PRO beteiligt sind neben dem THW und dem Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg weitere Landesbetriebe, Unternehmen sowie mehrere Forschungseinrichtungen. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert das Projekt.
Wenn ein Einsatzort nicht per Fahrzeug erreichbar ist, müssen die Helferinnen und Helfer die notwendige Ausrüstung dorthin tragen. Das ist nicht nur schwer. Bei Stürzen droht auch Verletzungsgefahr. Abhilfe schaffen kann das Ergebnis aus einem Forschungsprojekt von THW-Forschung und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Bremen: ein mobiler Assistenzroboter, der bis 150 Kilogramm schwere Lasten über unwegsames Gelände transportiert. Weitere Besonderheit: Das System nutzt Künstliche Intelligenz, um beispielsweise Hindernisse und Gesten zu erkennen. So können Einsatzkräfte ihn per Handzeichen steuern. Außerdem kann der Roboter selbstständig einer Person folgen. Im September haben die Beteiligten das Projekt "Romatris" abgeschlossen.
Eindrücke von Testfahrten des Roboters beim Projektabschluss
Damit im Einsatz alles möglichst reibungslos läuft, üben die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer regelmäßig: Sei es bei Terminen im Ortsverband oder auch in größer ausgestalteten und oft länger andauernden Trainings. Auch davon gab es in diesem Jahr wieder viele – in Deutschland und in Nachbarländern. Ein paar Beispiele:
300 Einsatzkräfte errichteten in Haßmersheim in Baden-Württemberg innerhalb weniger Stunden eine schwimmende Brücke über den Neckar.
Stolze 114 Meter lang war die Konstruktion. Sie bestand aus Pontonbooten, die mit Fahrbahnplatten überdeckt waren.
Bei der Gear.Up2025 trainierten Teilnehmende des THW und anderer Rettungs- und Hilfsorganisationen unter anderem, nach einem Erdbeben schnell wieder Telekommunikation zu ermöglichen.
Auch Logistik und Aufbau von Übungscamps trainierten die Teilnehmenden der Gear.Up-Übung, die das THW in Zusammenarbeit mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) ausgerichtet hat.
In Polen trainierte in diesem Jahr die Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) bei der internationalen Übung EU-ModEx.
Dabei mussten die Auslandskräfte unter anderem acht Decks eines Schiffs nach Vermissten absuchen. Beim Transport der Ausrüstung unterstützte die THW-Spezialeinheit SEELift.
Auch die Angehörigen einer weiteren Auslands-Spezialeinheit des THW schulten in diesem Jahr wieder ihre Fertigkeiten: Die SEEWA (Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland) übte unter anderem in Coburg.
Sie trainierten beispielsweise die Aufbereitung von Trinkwasser und die Wiederinstandsetzung von Brunnen.
Mehr als 88.000 Menschen engagieren sich über ganz Deutschland verteilt ehrenamtlich im THW – so viele wie noch nie zuvor. Jede und jeder übernimmt damit in der Freizeit Verantwortung. Manche kommen bereits als Kinder oder Jugendliche zum THW und bleiben ihm ihr Leben lang verbunden. Andere steigen erst gegen Ende ihres Berufslebens ein. Sie alle eint der Wille, sich für die Gesellschaft einzubringen.
So wie Hannah Hamann. Mit Anfang 20 hat sie das Amt der Ortsbeauftragten ihres THW-Ortsverbands Barmstedt übernommen – als jüngste Ortsbeauftragte in ihrem THW-Landesverband.
Das THW ist die ehrenamtlich getragene Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 88.000 Freiwilligen bildet die Grundlage für die Arbeit des THW im Zivil- und Katastrophenschutz.
Zur blauen Familie gehören die Bundesanstalt THW, die THW-Jugend e.V., die THW-Bundesvereinigung e.V. und die Stiftung THW. Zusammen sind sie eine starke Gemeinschaft, die Großes bewegen kann.
Martin Gerster
„Die Zeitenwende im ehrenamtlich getragenen Bevölkerungsschutz wird Realität. Das haben 2025 richtungsweisende Entscheidungen für den Bundeshaushalt gezeigt. Die Haushaltsmittel für das THW konnten unter anderem durch die Bereichsausnahme von der Schuldenbremse und maßgeblich auf Wirken der THW-Bundesvereinigung e.V. auf ein Rekordniveau gesteigert werden. Dieses Geld wird zur Aufgabenerfüllung dringend benötigt.
Dabei erhält das THW unter anderem zusätzliche Verpflichtungsermächtigungen in Milliardenhöhe. Damit kann das THW in den nächsten Jahren den Neubau von insgesamt bis zu 200 Liegenschaften umsetzen. Zudem steigen die Selbstbewirtschaftungsmittel für die THW-Ortsverbände auf Rekordniveau.
Anlässlich des 75. Jubiläums des THW konnten wir eine interaktive Ausstellung umsetzen, welche im Deutschen Bundestag feierlich eröffnet und präsentiert wurde. Inzwischen befindet sich die Ausstellung auf Wanderschaft.
Innenminister Alexander Dobrindt (zweiter von links) zu Gast bei "MdB trifft THW"
Außerdem haben wir das Format „MdB trifft THW" 2025 erfolgreich fortgesetzt: Im direkten Austausch mit über 200 Bundestagsabgeordneten wurden entscheidende politische Kräfte für die Herausforderungen des Bevölkerungsschutzes sensibilisiert und wir haben gezeigt: Bevölkerungsschutz braucht ein starkes THW. Die THW-Bundesvereinigung wird auch künftig eine verlässliche Säule der THW-Familie bleiben und den ehrenamtlichen Einsatzkräften eine starke Stimme geben. Wir helfen denen, die helfen." – Martin Gerster, Präsident der THW-Bundesvereinigung e.V.
Mit Spendengeldern den Zivil- und Katastrophenschutz stärken und THW-Einsatzkräfte unterstützen – das ist das Ziel der Stiftung THW. Dank der wieder einmal großen Spendenbereitschaft konnten auch 2025 mehrere Projekte umgesetzt werden, die im Einsatz ganz konkret helfen.
So hat die Stiftung THW Faltbehältersysteme für rund 200.000 Euro beschafft, die bei Wald- und Flächenbränden die Löschwasserversorgung für die Feuerwehren verbessern können. Die Behälter sind schnell aufbaubar, reißfest, wiederverwendbar und fassen jeweils 24.000 Liter.
Faltbehälter im Waldbrandeinsatz
Nützlich sind die Faltbehälter auch bei Ölverschmutzungen. Dazu kommt es beispielsweise bei Hochwassern, wenn in Wohnhäusern Heizöltanks aus der Verankerung gerissen werden und Öl austritt. Mit speziellen Ölfilteranlagen kann das THW bei einem Einsatz viele Millionen Liter Öl-Wasser-Gemische reinigen und in getrennten Faltbehältersystemen zwischenlagern.
2025 hat die Stiftung THW außerdem 668 THW-Ortsverbänden jeweils 500 Euro zur Verfügung gestellt. Sie können damit ergänzendes Material beschaffen. Möglich gemacht haben auch dieses Projekt großzügige Spenden aus der Bevölkerung und von den Mitarbeitenden von Siemens bzw. Siemens Caring Hands e.V.
„Wandlungsfähig und kompetent wie selten – so habe ich das THW im Jahr seines 75. Geburtstags erlebt. 2025 ist wieder mal ein herausforderndes Jahr für uns gewesen: Bei Ausbildung und Ausstattung werden wir aktuell noch zivilschutztüchtiger. Darüber hinaus haben längere Trockenperioden zu zahlreichen Waldbrandeinsätzen geführt. Hier hat das THW Löschwasser bereitgestellt, Einsatzfahrzeuge mit Kraftstoff betankt und Einsatzkräfte versorgt. Dazu kamen viele weitere Einsätze, wie dieser Jahresbericht eindrucksvoll zeigt.
Wolfgang Lindmüller
Große Freude haben bei mir 2025 wegweisende politische Entscheidungen für das THW ausgelöst: Mit zusätzlichen finanziellen Zusagen in Milliardenhöhe können in den nächsten Jahren bis zu 200 unserer maroden Liegenschaften neu gebaut werden, darüber hinaus gibt es Mittel für weitere Baumaßnahmen. Diese Investitionen stärken unsere Einsatzfähigkeit, die Sicherheit in Deutschland und die Attraktivität des THW-Ehrenamtes.
Die Aufgaben im Katastrophenschutz und vor allem im Zivilschutz werden absehbar in Zukunft größer. Hier ist es mir wichtig, dass wir offen und ehrlich alle Fragen unserer rund 88.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer beantworten.“ – Wolfgang Lindmüller, THW-Bundessprecher (bis Januar 2026)
Die THW-Jugend begeistert Kinder und Jugendliche für den Zivil- und Katastrophenschutz sowie die Aufgaben des Technischen Hilfswerks – alles unter dem Motto „spielend helfen lernen“. Dabei lädt sie Jugendliche gezielt auch dazu ein, Verantwortung zu übernehmen. Deshalb hat sie 2025 eine bundesweite Nachwuchsförderung für junge Führungskräfte gestartet. In mehreren Workshops können sich junge Engagierte hier weiterentwickeln. Dabei geht es um Kommunikation, Teamarbeit, Leitung, Entscheidungsfindung, Resilienz und Persönlichkeitsentwicklung.
Weitergegangen ist 2025 die Kooperation der THW-Jugend mit dem ukrainischen Jugendverband „Schule der Sicherheit“. Bei drei praktischen Trainings lernten ukrainische Jugendleiterinnen und Jugendleiter, wie sie Kinder und Jugendliche im praktischen Zivilschutz schulen können. In Kooperation mit der THW-Bundesvereinigung konnten zudem 16 Materialsätze für die Ausbildung von jungen Menschen und 16 Stromerzeuger an den ukrainischen Jugendverband übergeben werden.
Patrick Wiedemann
Die THW-Jugend e.V. ist ein eigenständiger Jugendverband und Nachwuchsorganisation der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Patrick Wiedemann wurde 2025 als Bundesjugendleiter für die nächsten drei Jahre wiedergewählt. Seine Stellvertreter sind Ruben Schröder und Thomas Kilian.
Kinder und Jugendliche profitieren von einer Mitgliedschaft im THW in vielen Bereichen. Sie erlernen neue Kompetenzen, übernehmen Verantwortung und haben gemeinsam Spaß. Wenn es aber doch mal Probleme gibt oder ihnen etwas Sorgen bereitet, auch zum Beispiel im familiären oder schulischen Kontext, hilft seit Mai 2025 ein neues Angebot im THW und der THW-Jugend: das Beratungstelefon. 16 Mitarbeitende aus Haupt- und Ehrenamt bilden eine erste Anlaufstelle, die bei Bedarf weitere Hilfsangebote vermittelt. Alle sind ausgebildete Kinderschutzkräfte und geschult in der Gesprächsführung.
Mo-Fr von 9–16 und von 18–22 Uhr Sa von 15–20 Uhr
Telefonnummer 0228/76372424
Persönliche Vorsorge, das richtige Verhalten in Notsituationen, mentale Resilienz im Zivil- und Katastrophenschutz: Zu allen diesen Themen gibt es moderne neue Lernformate im THW, die sich an den globalen Herausforderungen unserer Zeit orientieren. Entstanden sind die neuen Lehrgänge im eigenen Bildungsprogramm des jüngsten Zweigs der THW-Familie, dem Bundesfreiwilligendienst.
Wer sich als Bundesfreiwilligendienstleistender, kurz Bufdi, für ein Bildungs- und Orientierungsjahr im THW entscheidet, hat die Chance, in vielen unterschiedlichen Bereichen Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln, etwa in der Logistik, in Marketing und Öffentlichkeits- arbeit, in der Verwaltung oder der IT. Seit 2019 haben bereits rund 4.400 Freiwillige diese Möglichkeit genutzt.
For the German Federal Agency for Technical Relief and its approximately 88,000 volunteers, 2025 was a year full of challenges and large-scale deployments. Here we present a selection of the operations, developments and events that shaped the year.
Diensteanbieter im Sinne der § 5 DGG, § 18 Abs. 2 MStV ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium des Innern, vertreten durch die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)
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Erstellung dieser Erklärung zur Barrierefreiheit: Diese Erklärung wurde am 28.02.2024 erstellt.
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